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Die Massage reflektorischer Zonen im Bindegewebe
- im allgemeinen Sprachgebrauch
als Bindegewebsmassage bezeichnet - wurde von
Elisabeth dicke 1929 bei einer eignen
Angiopathie gefunden und entwickelte sich empirisch.
Dicke fand bei Erkrankungen der
inneren Organe und Organsysteme im zugehörigen
Segment erhöhte Spannungen im
interstitiellen Bindegewebe in 3 Verschiebeschichten:
Kutis zu subkutis, Subkutis zur
Faszie und an der Körper- und Extremitätenfaszie
selbst. Diese erhöht gespannten
Gewebsabschnitte werden als Bindegewebzonen bezeichnet
der ziehende Finger emp-
findet dort, wo eine Bindegewebszone vorhanden
ist, einen erhöhten Widerstand. Die
Verschiebbarkeit des interstitiellen Bindegewebes
ist bei funktionnellen Störungen und
Erkrankungen der inneren Organe und Organ-Systeme
herabgesetzt oder fehlt ganz
(z.B. bei schweren Angiopathien).
Die Technik der Bindegewebsmassage unterscheidet
sich von allen anderen Massage-
methoden. Sie wird mit den Fingerkuppen ( Fingerbeeren
) des 3. Und 4. Fingers unter
Zugreiz im Bindegewebe ausgeführt. Dabei
entsteht dort, wo eine Bindegewebszone
ausgeprägt ist, ein charakteristisches, helles
Schneide - oder Ritzemfpinden " als ob
mit dem Fingernagel massiert würde".
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